Welche besonderen Gefahren gibt es beim Vorgehen gegen Brände in Mühlen, Schreinereien, Möbelfabriken oder Textilverarbeitungsbetrieben?
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Es kann einer starken Erhitzung und nachfolgendem Umherspritzen der brennenden Materialien kommen |
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Der brennende Stoff wird zwar kurz gelöscht, kann sich aber nachdem das Wasser weg ist, neu entzünden. Außerdem sorgt das Wasser für eine Ausbreitung. |
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Der brennende Stoff kann klumpen und somit das weitere Vorgehen erschweren |
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Es kann durch das Löschwasser zu einer starken Erhitzung von bis zu 400°C kommen und brennbare Stoffe in der Umgebung können entzündet werden |
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Es kann zu einer Aufwirbelung von Stäuben und nachfolgend zu einer Explosion kommen, wenn mit Vollstrahl vorgegangen wird |
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Es können extreme Mengen Wasserdampf (Verbrühung) gebildet werden und das Wasser kann in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten werden |
Der wichtigste Maßnahme bei der Bekämpfung von Staubbränden oder Bränden, bei denen in großem Maß Stäube auftreten können, ist das Verhindern von Aufwirbelungen des Staubes.
Daher sollte niemals ein Vollstrahl eingesetzt werden. Auch ein kurzzeitig, versehentlich abgegebener Vollstrahl kann unter Umständen zu einer Explosion des Staubes führen.
Brennender oder glimmender Staub sollte daher nur mit dem Sprühstrahl oder mit Schaummittel bekämpft werden. Bei Sprühstrahl empfiehlt sich die Zumischung von Netz- oder Schaummitteln, um die bereits angesprochene Oberflächenspannung des Wassers zu vermindern und so den Löscherfolg damit zu steigern. Bei Braunkohlestäuben ist mit
normalem Wasser ohne Netzmittel überhaupt kein Löscherfolg zu erzielen.